„Vorbild für die Fastenzeit“: Aschenkreuz „to go“ in Essen und Bochum

Zahlreiche Menschen haben sich auch in diesem Jahr am Aschermittwoch, 6. März, das Aschenkreuz vor dem Essener Dom auf die Stirn zeichnen lassen. Zum ersten Mal wurde das Aschenkreuz an der Kirchen-Rikscha der Pfarrei St. Laurentius Essen-Steele ausgeteilt. Auch in der Bochumer Innenstadt holten sich viele Passanten das christliche Zeichen ab.

„Gedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub zurückkehrst“, sagt Bernd Wolharn, legt seinen Daumen kurz in die Schale mit der schwarzen Asche und zeichnet Gabi Höffinger vorsichtig das Kreuz auf die Stirn. Der Cityseelsorger am Essener Dom reicht ihr ein Blatt Papier mit einem kurzen Textimpuls zum Aschermittwoch, widmet sich dann einem Mann in der langen Schlange vor dem Essener Dom.

Die 64-jährige Essenerin ist zum zweiten Mal dabei, hat sich auch im vergangenen Jahr das Aschenkreuz „to go“ abgeholt und ist von der Aktion überzeugt. „Mir persönlich passt die Zeit Mittags besser als Abends in der Messe. Hier draußen kann man außerdem gut ein Vorbild sein für andere Passanten, sie auf die Fastenzeit aufmerksam machen“, sagt sie.

„Sehen, was die Kirche da eigentlich macht“

Auch Vincent Scheuer steht mit dem schwarzen Kreuz auf der Stirn an der Kettwiger Straße in der Essener Innenstadt. Sein Lehrer hat den Religionsunterricht des Berufskollegs heute in den Dom und nach draußen verlegt, mit seinem Mitschülern hat er sich das Aschenkreuz abgeholt. „Ist doch ganz cool, so sehen auch andere Leute, was Aschermittwoch bedeutetund was die Kirche da eigentlich macht. Vielleicht kann man so mehr Menschen dafür begeistern und motivieren, mitzumachen“, sagt der 18-Jährige.

Zum zweiten Mal gab es das besondere Aschenkreuz in diesem Jahr auch in der Bochumer Innenstadt. Vor der Tür der Bochumer Citypastoral rund um den Dr.-Ruer-Platz und die Huestraße verteilte das Team um Pastoralassistent Michael Diek das Aschenkreuz an Passanten.

„Ashes to go“ zum ersten Mal bei Steeler Kirchen-Rikscha

Die Kirchen-Rikscha der Pfarrei St. Laurentius in Essen-Steele machte an diesem Aschermittwoch zum ersten Mal bei der Aktion mit, Pfarrer Andreas Gessmann und Gemeindereferentin Birgit Kopalverteilten das Aschenkreuz „to go“ am späten Nachmittag auf dem Kaiser-Otto-Platz.

Das Kreuz aus Asche ist in der katholischen Kirche ein uraltes Zeichen. Es erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen, symbolisiert die Bereitschaft zu Umkehr und Buße und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung.

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